aktuell 29.07.2007

Biographien

Veröffentlichungen findet ihr - soweit vorhanden und schon aufgenommen - in meiner Literaturliste.

Eric Berne   Charles Darwin     René Descartes     Dietmar Friedmann     G. Stanley Hall     Wilhelm Johannsen     John Locke     Konrad Lorenz     Jean Piaget     Peter Rossmann     Steve de Shazer     William L. Stern     Dietrich Tiedemann     Werner Winkler    

Eric Berne

Eckdaten

  • *1910 +1970

Charles Darwin

Eckdaten

  • *1809 +1882

Aus dem Leben

  • Arbeiten über den Ursprung der Arten, 1877 veröffentlicht er Aufzeichnungen über die Entwicklung seines ersten Kindes. Wiederholt sich in der Entwicklung des Individuums (Ontogenese) die Entwicklung der ganzen Art (Phylogenese)?

René Descartes

Eckdaten

  • *1596 +1650
  • Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Wesen

Sigmund Freud

Eckdaten

  • psychoanalytische Theorie der psychosexuellen Entwicklung

Dietmar Friedmann

Eckdaten

  • *1937
  • Psychographie, Entwicklungsdreieck Beziehungstyp - Sachtyp - Handlungstyp (vgl. Psychographie)
  • entwickelte die ILP, die Integrierte lösungsorientierte Psychologie, ursprünglich benannt Integrierte Kurztherapie

G. Stanley Hall

Arbeitsstätte(n)

  • John Hopkins University, Baltimor, Berufung 1884
  • Clark University, Worcester

Eckdaten

  • erster amerikanischer Entwicklungspsychologe
  • erster Professor für Psychologie an einer amerikanischen Universität, berufen 1884
  • konstruierte bereits vor der Jahrhundertwende Fragebogenverfahren
  • monumentales Werk über das Jugendalter

Wilhelm Johannsen

Eckdaten

  • dänischer Botaniker *1857 +1927
  • führte 1909 den Begriff "Gen" ein

John Locke

Eckdaten

  • *1632 +1704
  • Der Mensch kommt als "tabula rasa", als leeres Blatt auf die Welt

Konrad Lorenz

Eckdaten

  • Nobelpreis für seine Arbeiten der vergleichenden Verhaltensforschung

Jean Piaget

Arbeitsstätte(n)

  • Studienleiter am Institut J. J. Rousseau und Professor der Psychologie, Universität Genf
  • Professor der Psychologie an der Sorbonne
  • Vorsitzender der Schweizer UNESCO-Kommission
  • Direktor des Institut des Sciences de l'Education
  • Direktor des Bureau International de l'Education
  • Gründer des Centre d'Epistémologie Génétique

Eckdaten

  • * 09. August 1896 in Neuchàtel, Schweiz, + 16. September 1980
  • Entwicklungspsychologe - Kinderpsychologie
  • entwickelte die Theorie der kognitiven Stadien
  • hatte verschiedene akademische und administrative Grade (vgl. Arbeitsstätten)

Aus dem Leben

  • zahlreiche Interessen
  • 1. Veröffentlichung im Alter von 10 Jahren: ein eine Seite langer Artikel über einen teilweise albinotischen Spatz
  • lange Zeit fasziniert von der Malakologie (Weichtierkunde)
  • beschätigte sich intensiv mit philosophischen Fragen
  • las u.a. die Werke von Bergson, Kant, Spencer, Comte, Durkheim, William James
  • Studium der Naturwissenschaften, promovierte 1918 in Neuchâtel mit einer Arbeit über Weichtiere
  • 2 Jahre Studium der Psychologie und Philosopie an der Sorbonne
  • "lernte Théodore Simon kennen, der bei der Entwicklung von Intelligenztests Pionierarbeit geleistet hat" und vorschlug, Piaget solle Alfred "Binets Intelligenztests mit Pariser Kindern standardisieren." (Miller, P. 1993, S. 47f). Bei dieser Arbeit erwachte seine Faszination "von den Denkprozessen, die zu ihren (der Kinder) Antworten zu führen schienen." (Miller, P. 1993, S. 47)
  • "Schließlich war mein Ziel, eine Art Embryologie der Intelligenz zu entdecken, mit meiner biologischen Ausbildung im Einklang" (Pongratz, Psychologie in Selbstdarstellungen, Bd. 2, S.161f, zitiert aus Miller, P. 1993, S. 47)
  • 1921 wird ihm die Stelle des Studienleiters am J.J. Rousseau-Institut in Genf angeboten. Er nahm an und blieb, entgegen seinen ursprünglichen Plänen.
  • veröffentlicht 1923 bis 1927 fünf Bücher auf dem Gebiet der Kinderpsychologie, die für ihn nur vorläufige Überlegungen darstellten, ihn jedoch in ganz Europa bekannt machten
  • lehrte Philosophie an der Universität Neuchàtel
  • hatte verschiedene akademische und administrative Grade (vgl. Arbeitsstätten)
  • aus Anregung durch Albert Einstein entstanden "Die Bildung des Zeitbegriffs beim Kinde" und "Les notions de mouvement et de vitesse chez l'enfant"
  • 1969 Auszeichnung von der American Psychological Association mit dem Distinguished Scientific Contribution Award
  • "Bei einer vorsichtigen Schätzung seiner Veröffentlichungen kommt man auf mehr als 40 Bücher und mehr als 100 Artikel allein auf dem Gebiet der Kiderpsychologie." (Miller, P. 1993, S. 49)
  • von sich selbst sagt er: "Ich verdanke es auch einer besonderen Eigenschaft meines Charakters. Im Grunde bin ich ängstlich, nur die Arbeit vermag mich davon zu befreien ... Es ist dieser Zwiespalt in mir zwischen dem sozialen Wesen einerseits und dem naturverbundenen Menschen... der mir gestattet hat, einen ständigen Hintergrund von Angst zu überwinden und in ein Arbeitsbedürfnis zu verwandeln." (Pongratz, Psychologie in Selbstdarstellungen, Bd. 2, S.177f, zitiert aus Miller, P. 1993, S. 49)

Peter Rossmann

Arbeitsstätte(n)

  • Univ.-Doz. am Institut für Erziehungswissenschaften der Karl-Franzens-Universität, Abteilung für Pädagogische Psychologie, Merangasse 70, A-8010 Graz

Steve de Shazer

Arbeitsstätte(n)

  • Brief Family Therapy Center (BFTC), Milwaukee, Wisconsin

Eckdaten

William Louis Stern

Eckdaten

  • *29. April 1871 in Berlin, + 27. März 1938 Durham / USA
  • dt. Psychologe und Philosoph
  • "Die moderne Psychologie bereicherte er um wesentliche Asekte, indem er die theoretischen Erkenntnisse mit den praktischen Beobachtungen verband. Er vertrat die 'Konvergenz'-Theorie ... und begründete die 'differentielle' und 'angewandte' Psychologie. S. prägte auch den Begriff 'Intelligenzquotient'." (Personen Lexikon zur Weltgeschichte Bd. 2, 1983)

Aus dem Leben

  • emigrierte 1933 nach Amerika

Dietrich Tiedemann

Eckdaten

  • *1748 +1803

Werner Winkler

Eckdaten

  • *1964
  • Schüler von Dietmar Friedmann und Steve de Shazer
  • fügte der Psychographie die Unterbereiche Beziehung, Zeit und Tätigkeit hinzu